neurealis.ai · Aus der Betriebspraxis

KI-Prozessberatung für die Wohnungswirtschaft: weniger Suchen, Abtippen und Nachfragen

Für Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und Hausverwaltungen. Wir entlasten Technik, Instandhaltung und Buchhaltung bei wiederkehrenden Abläufen – vom Mieterwechsel über Nachträge und Mängel bis zur Rechnungsprüfung. Ihre Systeme bleiben, Ihr Team entscheidet.

Wohnungsbestand im Ruhrgebiet mit einer Person bei der Prozessplanung.

Unterlagen sind da. Der Zusammenhang fehlt.

Die Kündigung steht im ERP, die Fotos der Wohnungsbegehung liegen auf einem Diensthandy, der Nachtrag des Auftragnehmers im Postfach und die Rechnung im Rechnungseingang. Ihr Team trägt alles zusammen, bevor es überhaupt entscheiden kann – bei jedem Mieterwechsel, jedem Mangel, jeder Rechnung.

KI trägt zusammen. Ihr Team entscheidet.

KI liest Dokumente, Fotos und E-Mails, schlägt die passende Wohnung und den passenden Auftrag vor und markiert, was fehlt oder abweicht. Freigaben zu Geld, Mengen und Verträgen bleiben bei Ihren zuständigen Mitarbeitenden.

Wir starten mit Ihren vorhandenen Systemen. Das Ziel ist ein nutzbarer Ablauf mit nachvollziehbaren Quellen, klaren Freigaben und einem Team, das ihn übernehmen kann.

KI-Prozesse in der Wohnungswirtschaft

Gemessen im eigenen Betrieb

In unserem Sanierungsbetrieb verarbeitet die KI eingehende Dokumente und Baustellenfotos im Tagesgeschäft. Im dritten Quartal 2026 wurden 611 von 785 Dokumenten und 1.456 von 1.482 Baustellenfotos vollständig automatisch verarbeitet und verschlagwortet.

Diese Zahlen zeigen, dass die Technik im Alltag trägt. Ob jede Zuordnung fachlich stimmt und wie viel Arbeitszeit das spart, messen wir im Pilot – vorher und nachher, an Ihren eigenen Fällen.

Fallstudie Posteingang und Dokumente

Was wir im eigenen Betrieb erproben

Interne Fallstudien aus Sanierung, ERP und Wissensmanagement. Jede zeigt Ausgangslage, Lösung, Ergebnis und wo der Mensch entscheidet.

Strukturiertes Leistungsverzeichnis am Bildschirm eines Büroarbeitsplatzes.

Angebots- und Auftragsabwicklung in der Sanierung

Kundenwünsche, Leistungspositionen und Belegstände müssen zusammenpassen. Das interne ERP verbindet diese Informationen mit nachvollziehbaren Prüfschritten.

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Markierte Fliesenfuge als Detail einer Badsanierung.

Nachtrags- und Mängelmanagement mit Projektbezug

Geänderte Leistungen und Mängel brauchen einen klaren Status und passende Nachweise. Die internen Module verbinden Vorgänge mit dem jeweiligen Bauvorhaben.

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Posteingangskorb mit Unterlagen neben einem Monitor für die Dokumentenablage.

Posteingang und DMS mit KI-Unterstützung

Projektwissen liegt in E-Mails und Anhängen. Eine gemeinsame Verarbeitung macht Inhalte für Ablage, Suche und die weitere Bearbeitung zugänglich.

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Klein anfangen, Wirkung messen, dann entscheiden

Jede Stufe hat einen festen Umfang und ein klares Ergebnis. Nach jedem Schritt entscheiden Sie, ob es weitergeht.

Prozessworkshop mit Karten und Notizen am Besprechungstisch.

KI-Prozess-Audit

Bevor Sie Geld in Software stecken: Wir nehmen einen konkreten Ablauf mit Ihrem Fachbereich und Ihrer IT auf und sagen Ihnen, ob und wo KI dort Arbeit abnimmt – oder ob Ihr vorhandenes System das schon kann.

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Zwei Teammitglieder besprechen einen Ablauf am Bildschirm im Büro.

KI-Prozesse im Betrieb einführen

Aus einem geeigneten Bestandsprozess wird ein begrenzter Pilot. Danach führen wir den geprüften Ablauf gemeinsam mit Ihrem Fachbereich in den Arbeitsalltag ein.

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Suche auf einem Tablet neben einem Aktenregal.

KI-Wissenssuche mit Quellenangabe

Rahmenverträge, Ausstattungsstandards, Verfahrensanweisungen und Projekterfahrungen werden auffindbar. Ihr Team fragt in normaler Sprache und erhält die Antwort mit Fundstelle und Stand des Dokuments.

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Beratungsgespräch im Büro, ohne sichtbare Gesichter.

KI-Begleitung und Retainer

Nach dem Pilot bleiben Entscheidungen offen. Wir begleiten Ihren Prozessverantwortlichen bei Prioritäten, Ergebnisprüfung und der nächsten sinnvollen Ausbaustufe.

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Vier Schritte bis zum betreuten Ablauf

  1. 01

    Audit

    Einen Ablauf mit Ihrem Fachbereich aufnehmen: Wo geht Zeit verloren, welche Daten liegen vor, wer gibt frei? Ergebnis ist eine klare Empfehlung mit Pilotumfang. Ab 2.700 € netto.

  2. 02

    Pilot

    Den Ablauf mit echten Fällen in Ihren Systemen testen, einschließlich fehlender Unterlagen und Fehlerfälle. Vorher und nachher gemessen. Ab 9.000 € netto.

  3. 03

    Einführung

    Ihr Team einarbeiten, Arbeitsanleitung und Ersatzweg übergeben und festlegen, wer den Ablauf im Alltag verantwortet.

  4. 04

    Begleitung

    In festen Terminen Ergebnisse prüfen, nachsteuern und über den nächsten Ablauf entscheiden. Ab 3.600 € netto im Monat.

Holger Neumann, Geschäftsführer der neurealis GmbH.

Beraten von jemandem, der es selbst betreibt

Holger Neumann führt die neurealis GmbH, einen Sanierungsbetrieb in Dortmund. Dort hat er die KI-Abläufe für Dokumente, Fotos, Nachträge, Mängel und Belege selbst aufgebaut und nutzt sie im Tagesgeschäft. Abnahme, Nachtrag und Rechnung kennt er aus Sicht des ausführenden Betriebs – und weiß, wo Unterlagen fehlen und Rückfragen entstehen. Diplom-Informatiker, MBA, langjährige Erfahrung im technischen Vertrieb.

Arbeitshilfen für Ihren ersten KI-Pilot

Checklisten, Prozess-Steckbriefe und ein 30-Tage-Plan für die Wohnungswirtschaft.

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So läuft das Erstgespräch

  1. Sie schreiben kurz, welcher Ablauf hakt, zum Beispiel Mieterwechsel, Nachträge oder Rechnungsprüfung, und mit welchen Systemen Sie arbeiten. Bitte keine Mieter- oder Belegdaten mitschicken.
  2. 30 Minuten am Telefon oder per Video mit Holger Neumann: Wo verliert Ihr Team Zeit, wie viele Fälle gibt es im Monat, wer entscheidet?
  3. Sie erhalten eine klare Einschätzung, ob sich ein Audit lohnt und für welchen Ablauf. Passt KI nicht zu Ihrem Engpass, sagen wir das.

Das Erstgespräch ist unverbindlich.

Fragen vor dem Einstieg

Wie ist der Datenschutz geregelt, und wo werden unsere Daten verarbeitet?

Bevor ein echter Datensatz verarbeitet wird, legen wir mit Ihrem Datenschutzbeauftragten und Ihrer IT schriftlich fest: Zweck, benötigte Daten, eingesetzte Anbieter, Verarbeitungsort und Zugriffsrechte. Dazu gehört die Prüfung, ob der Anbieter in der EU verarbeitet, einen Auftragsverarbeitungsvertrag anbietet und die Nutzung Ihrer Daten für das Training von KI-Modellen ausschließt. Die Freigabe erteilen Ihre Verantwortlichen.

Müssen Mieterdaten oder der gesamte Bestand übertragen werden?

Der Datenbedarf wird vor dem Pilot begrenzt. Für erste Prüfungen können geeignete synthetische oder anonymisierte Daten verwendet werden. Ob personenbezogene Daten nötig sind und wo sie verarbeitet werden dürfen, wird mit Ihren Verantwortlichen geklärt. Eine Anbindung des gesamten Bestands ist kein vorausgesetzter Einstieg.

Müssen wir unser bestehendes ERP oder DMS ersetzen?

Nein. Ihr ERP und DMS bleiben führend. Das Audit prüft zuerst, ob Ihre vorhandenen Systeme den Engpass schon lösen können – dann empfehlen wir genau das. Sonst ergänzt der Pilot Ihre Systeme über vorhandene Schnittstellen oder Exporte. Welche Anbindung möglich ist, sagen wir erst nach der Prüfung verbindlich zu.

Was kosten Audit, Pilot und weitere Begleitung?

Das Prozess-Audit kostet ab 2.700 €, ein abgegrenzter Pilot ab 9.000 € und die laufende Begleitung ab 3.600 € im Monat für 16 Stunden. Alle Preise netto zuzüglich Umsatzsteuer. Den verbindlichen Festpreis erhalten Sie nach der Umfangsprüfung, bevor Sie etwas beauftragen. Lizenzen, Betrieb und weitere Anbindungen weisen wir vorab getrennt aus. Wissensmanagement bieten wir auf Anfrage an.

Wie lange dauert ein Pilot, und sind 30 Tage zugesagt?

Die Dauer hängt von Datenzugang, Schnittstellen, Fallmenge und fachlicher Verfügbarkeit ab und wird vor dem Auftrag vereinbart. Unser 30-Tage-Playbook ist ein Planungsraster für einen begrenzten Einstieg. Es ist keine Lieferzusage. Bei wenig geeigneten Fällen muss die Messung verlängert werden.

Wie messen wir Erfolg, ohne Einsparungen zu überschätzen?

Vor dem Pilot legen wir gemeinsam fest, welche Fälle verglichen werden, wie heute gemessen wird und ab wann der Pilot als Erfolg gilt. Aktive Bearbeitungszeit einschließlich Kontrolle und Korrektur, Wartezeit und fachliche Qualität werden getrennt gemessen. Fehler, offene Fälle und Zusatzkosten zählen mit. Zahlen aus unserem eigenen Betrieb sind Orientierung, keine Zusage für Ihren.

Kann ein Teil des Honorars vom Erfolg abhängen?

Ja, für die Zeit nach dem Pilot. Audit und Pilot haben einen festen Preis. Danach kann ein Teil des Honorars an die gemeinsam gemessene Geldwirkung gekoppelt werden, etwa vermiedene Überzahlungen oder zusätzliche Mieteinnahmen durch weniger Leerstandstage. Messregel, Laufzeit und Obergrenze werden vorher schriftlich vereinbart; Einführungs- und Betriebskosten werden abgezogen. Eingesparte Stunden allein begründen keinen Erfolgsanteil.

Wer betreibt die Lösung und gibt Nachträge, Abnahmen oder Zahlungen frei?

Freigaben zu Nachträgen, Abnahmen und Zahlungen bleiben bei Ihren zuständigen Mitarbeitenden – die KI macht nur Vorschläge. Holger Neumann plant und steuert Audit und Pilot. Wer die Technik umsetzt, wer Fehler behebt und wer den Ablauf im Alltag betreibt, wird vor dem Pilot schriftlich festgelegt. Nach der Einführung liegt der tägliche Betrieb bei Ihrem Team.

Wie werden Gremien einer Wohnungsgenossenschaft einbezogen?

Wir berücksichtigen Ihre benannten Zuständigkeiten und Entscheidungswege im Audit. Fachbereich, IT und die für Budget und Freigabe zuständigen Personen klären Umfang, Datenbedarf und Messkriterien. Welche weiteren Gremien entscheiden müssen, richtet sich nach Ihrer Organisation; der Pilot ersetzt keine interne Freigabe.

Wie berücksichtigen wir Ausschreibung und Vergabe?

Wenn Ihr Auftrag Vergabevorgaben unterliegt, wird der Einstieg mit Ihrer Vergabestelle abgestimmt. Leistungsumfang, Optionen, mögliche Erfolgsanteile und das begrenzte Gesamtbudget werden vor einer Beauftragung beschrieben. Verfahren und Freigaben werden für den konkreten Auftrag geprüft. Der Pilotpreis ist keine pauschale Zusage, dass eine Direktbeauftragung zulässig ist.

Was passiert, wenn die KI einen Fehler macht?

Damit rechnen wir, deshalb prüft Ihr Team jeden Vorschlag, bevor etwas verbindlich wird. Im Pilot wird jeder Fehler gezählt, und es ist festgelegt, wie er auffällt und wer ihn korrigiert. Fällt die KI ganz aus, arbeitet Ihr Team auf dem gewohnten Weg weiter; diesen Ersatzweg spielen wir im Pilot einmal bewusst durch.

Wie nehmen wir Mitarbeitende und Betriebsrat mit?

Ziel ist weniger Such-, Abtipp- und Sortierarbeit, keine Leistungskontrolle: Ausgewertet wird je Vorgang, nicht je Person. Mitarbeitende aus dem betroffenen Ablauf sind ab dem Audit dabei, weil sie die Ausnahmen am besten kennen. Gibt es einen Betriebsrat, beziehen Sie ihn früh ein; ob eine Betriebsvereinbarung nötig ist, klären Sie vor dem Pilot mit Ihren Verantwortlichen.

Lohnt sich ein Pilot für unsere Größe?

Entscheidend ist weniger die Zahl der Wohnungen als die Häufigkeit eines Ablaufs. Ab etwa 20 gleichartigen Fällen im Monat, zum Beispiel Rechnungen, Mieterwechsel oder Mängel, lässt sich ein Pilot sinnvoll messen. Unsere kostenfreie Checkliste zeigt in zehn Minuten, welcher Ablauf bei Ihnen infrage kommt.

Machen wir uns von Ihnen oder einem KI-Anbieter abhängig?

Wir planen so, dass das nicht passiert. Ihr ERP und DMS bleiben führend, Ergebnisse fließen in Ihre Systeme zurück. Arbeitsanleitung, Ersatzweg und Übergabe gehören zum Pilot, damit Ihr Team den Ablauf selbst betreiben kann. Ob ein Anbieter austauschbar ist, prüfen wir im Audit. Die laufende Begleitung ist ein Angebot, keine Voraussetzung.

Was passiert, wenn der Pilot keinen Nutzen zeigt?

Dann stoppen wir, und auch das ist ein Ergebnis. Am Ende des Pilots steht eine von drei Entscheidungen: fortsetzen, verlängern oder stoppen. Sie zahlen den vereinbarten Festpreis, eine Folgebeauftragung entsteht nicht automatisch, und der gewohnte Ablauf bleibt gesichert.

Was ist der Unterschied zwischen Machine Learning und KI?

Machine Learning ist ein Teilgebiet der KI: Es lernt aus vielen vergangenen Fällen und sagt voraus oder erkennt Auffälligkeiten – etwa die erwartete Leerstandsdauer oder ungewöhnliche Rechnungsbeträge. Wenn heute von „KI“ die Rede ist, sind meist Sprachmodelle gemeint, die Texte und Dokumente lesen und schreiben. Wir setzen beides ein – je nachdem, welches Verfahren Ihr Problem am einfachsten löst.

Brauchen wir für Machine Learning viele Daten?

Für eine Prognose braucht es meist einige Hundert vergleichbare Fälle mit bekanntem Ergebnis, zum Beispiel abgeschlossene Mieterwechsel mit Leerstandsdauer. Viele Wohnungsunternehmen haben diese Daten im ERP. Reichen sie nicht, starten wir mit Regeln und Statistik und bauen die Datenbasis im Pilot auf.

Ist Machine Learning nachvollziehbarer als ChatGPT?

Bei Zahlenprognosen ja: Für jeden Fall lässt sich zeigen, welche Merkmale das Ergebnis beeinflusst haben. Sprachmodelle machen wir über Quellenangaben und einen festen Prüfschritt nachvollziehbar. In beiden Fällen entscheidet am Ende ein Mensch.

Alle Fragen im Überblick

Welcher Ablauf kostet Ihr Team unnötig Zeit?

Schreiben Sie in zwei, drei Sätzen, welcher Ablauf hakt und mit welchen Systemen Sie arbeiten – bitte ohne Mieter- oder Belegdaten. Holger Neumann meldet sich persönlich und klärt mit Ihnen im 30-minütigen Erstgespräch, ob sich ein Einstieg lohnt.

Oder anrufen: 0231 – 58 68 85 60