Interne Fallstudie · neurealis GmbH

Buchhaltungs- und Belegautomation mit Freigaben

Die Buchhaltung braucht passende Belege und eine nachvollziehbare Zuordnung. KI unterstützt die Vorbereitung; Klärfälle und verbindliche Änderungen bleiben freigabepflichtig.

Belegstapel und Laptop auf einem hellen Büroarbeitsplatz.

Stand der Quellenprüfung: 10. Oktober 2026. Diese Fallstudie beschreibt unsere eigene Betriebspraxis.

Leere Wohnung während der Sanierung, mit geöffnetem Mauerwerk und hellen Räumen.

Ausgangslage

Ein Zahlungsvorgang ohne passenden Beleg, ein falsches Datum oder eine Dublette blockiert die Klärung. Für den Abgleich reichen Dateinamen und Uploaddaten häufig nicht aus. Mehrdeutige Fälle benötigen eine fachliche Entscheidung.

Lösung

Der interne Ablauf arbeitet mit einer Klärliste, Belegprüfung und ausdrücklich freigegebenen Einzelaktionen. Änderungen werden abgesichert und anschließend durch erneutes Lesen geprüft. Beleg- und Bankverknüpfungen werden getrennt von offenen ERP-Verbindungen betrachtet.

Ergebnis

Belege kommen aus Mail und E-Rechnung automatisch an, Werte aus der E-Rechnung bleiben unverändert, Bankumsätze werden regelbasiert zugeordnet. Offene Fälle stehen in einer Klärliste, statt im Monatsabschluss aufzufallen.

Eingesetzte Bausteine

Anbindung an die Buchhaltungssoftware, Beleg- und Bankdaten, dokumentierte Freigaben, Sicherung vor jeder Änderung und anschließende Kontrolle, ob die Änderung korrekt gespeichert wurde.

Messgrößen und offene Baseline

B = Baseline, I = Ist, N = vergleichbare Ist-Fälle. Δ = B − I; Verschlechterungen zählen mit. Fehlende Messung bedeutet nicht null. τ = aktive Minuten inklusive Kontrolle; s = vereinbarter interner €/h-Satz; r = belegter Realisierungsanteil, ohne Geldnachweis 0.

Messraster: Durchlaufzeit Rechnung, Prüfzeit je Rechnung
KPIDefinitionFormelDatenquelleBaselineIstMesszeitraum€-Effekt
Durchlaufzeit Rechnung Kreditorenrechnungseingang bis fachliche Freigabe.Σ (Freigabe − Eingang) / NDMS, Rechnungseingang, Freigabeprotokoll Noch nicht gemessenNoch nicht gemessen; aktive Zeit und fachliche Qualität vor Pilot erheben. Noch nicht gemessen Baseline vor Pilot: vergleichbarer Jahreszeitraum und aktive Zeitstichprobe; Ist monatlich/Quartal. Tatsächlich vermiedene Mahn- und VerzugskostenGeldwirkung nicht gemessen.Annahmen / Messbedingungen:
  • Skonto separat; keine Ersparnis allein aus kürzerer Liegezeit.
Prüfzeit je Rechnung Aktive Prüfminuten einschließlich Kontrolle und Korrektur; ohne Liegezeit.Σ aktive Prüfminuten / NZeitstichprobe, Prüfprotokoll, Belege Noch nicht gemessenNoch nicht gemessen; aktive Zeit und fachliche Qualität vor Pilot erheben. Noch nicht gemessen Baseline vor Pilot: vergleichbarer Jahreszeitraum und aktive Zeitstichprobe; Ist monatlich/Quartal. (B − I) / 60 × N × s × rGeldwirkung nicht gemessen.Annahmen / Messbedingungen:
  • s = interner Vollkostensatz, vorab zu bestätigen.
  • r = belegter Realisierungsanteil; ohne Geldnachweis r = 0.

Übertragung auf Ihren Betrieb

Wir prüfen Ihren Ist-Prozess und Ihre vorhandenen Systeme. Ein Pilot wird mit eigenen Erfolgskriterien, fachlicher Freigabe und klarer Betriebsverantwortung vereinbart.

Zugehörige Leistung ansehen

Welcher Ablauf kostet Ihr Team unnötig Zeit?

Schreiben Sie in zwei, drei Sätzen, welcher Ablauf hakt und mit welchen Systemen Sie arbeiten – bitte ohne Mieter- oder Belegdaten. Holger Neumann meldet sich persönlich und klärt mit Ihnen im 30-minütigen Erstgespräch, ob sich ein Einstieg lohnt.

Oder anrufen: 0231 – 58 68 85 60